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meol
28. 4. 2020

Im vergangenen Monat wurde in Slowenien die COVID-19-Krise von vielen Unternehmen miteinander verknüpft. Sie haben sich mit dem Ziel zusammengetan, einen Atemwegsprototyp zu entwickeln, um Leben zu retten, die in Slowenien vollständig produziert werden könnten, mit slowenischen Komponenten und slowenischem Wissen.

Das Projekt wurde auch von der Firma LOTRIC-Metrology angegangen.

Das medizinische Atemschutzgerät DIHAM ist Teil des gemeinsamen Entwicklungsteams von LOTRIC, Domel, EKWB, Technology Park Ljubljana, Institute 404 und BPMC, die das Wissen und die Erfahrung gemeinsam für einen ganz neuen Zweck weitergegeben haben – um Slowenien mit einem eigenen Beatmungsgerät auszustatten. Mit den gemeinsamen Anstrengungen gelang ihnen das fast unmögliche – in kurzer Zeit entwickelten sie einen Qualitätsgemäßen Prototypen des Beatmungsgeräts.

Freitag, 24. 4.2020 fand im Universitätsklinikum Ljubljana eine Präsentation der Prototypen slowenischer Beatmungsgeräte statt. Die Präsentation des DIHAM-Beatmungsgerätes kann mehr als zufrieden sein.

Dies ist ein Turbinen-Beatmungsgerät mit eigenem Motor und Gebläse. Daher benötigt der Betrieb keine Druckluft, da er seine eigene Druck- und Luftströmungsquelle liefert. Daher benötigt es nur elektrische Stromversorgung und eine Sauerstoffquelle (Zylinder oder Verdrahtung).

Das Beatmungsgerät ermöglicht es Ihnen, in drei verschiedenen Modi zu arbeiten und passt sich so dem Patienten an.

  • Die erste Methode wird Doppeldruck oder BIPAP genannt. Es zeichnet sich dadurch aus, dass das Gerät anstelle eines Patienten atmet, wenn der Patient nicht bewusst ist oder im Koma liegt.

Das Entwicklungsteam wurde zuerst angesprochen und das erste Ergebnis wurde in zwei Wochen erzielt. Es gibt zwei weitere Möglichkeiten, ein Gerät hinzuzufügen...

  • CPAP – In diesem Fall wartet das Gerät auf den Atem des Patienten, den sogenannten "Trigger" durch die Maske oder die Röhren. Der Patient ist bewusst und atmet selbstständig mittels des Atemschutzgerätes. Das Atemtempo diktiert der Patienten und das Beatmungsgerät unterstütz ihn nur.
  • Der letzte Modus steht für "High Flow". Sauerstoffangereicherter Luftstrom fließt durch die Nase des Patienten und sorgt so für ausreichend Durchfluss und Sauerstoff beim Selbstatmen.

Die Weiterentwicklung kann auch eine Kombination aus ersten und zweiten Methoden bieten.

Die Partner hoffen, dass der Prototyp in der Praxis nie benötigt wird.

Nichtsdestotrotz hat die Arbeit des letzten Monats gezeigt, dass es definitiv Optionen gibt, die Geschichte in dieser oder einer anderen sinnvollen Form fortzusetzen.

Unserer Meinung nach ist folgendes besonders wichtig – wenn das Spitzenteam vernetzt ist, mit echten Fähigkeiten, Erfahrung, Dynamik und Energie, sind auch die unmöglichen Dinge machbar.

Sie haben bewiesen, dass wir über genügend Wissen verfügen, um solche Krisenzeiten erfolgreich zu überstehen.